Psychisch wirksame Arbeitsbelastung

Mittwoch, 2. März 2011 - 19:45

Der Arbeitsschutz fragt nicht nach “auffälligen” Mitarbeitern,
sondern er fragt nach auffälligen Arbeitsplätzen.

Prävention – Des Einen Verhaltensprävention ist des Anderen Verhältnisprävention:
Buchillustration von Henry Holiday zu Lewis Carroll's 'The Hunting of the Snark'(Die Axt alleine wäre ja noch in Ordnung, aber die Biberfellmütze?)

motiviert? Psychosoziale Kosten turbulenter Veränderungen Verbesserungsbedarf Verschleierung Einführung Positionen Die Unternehmen lassen's schleifen. The Hunting of the Snark

Dies ist ein Blog zum Thema psychisch wirksame Belastungen.

Der in der ISO 10075 definierte Begriff “psychische Belastungen” (mental workload) ist in letzter Zeit häufiger zu lesen. Erstaunlich ist,

Das ist unintelligent. Spätestens seit 2004 hätten die Unternehmer hier in die Pflicht genommen werden müssen. Haben wir uns daran gewöhnt, Schutzvorschriften nicht mehr ernst zu nehmen? Wie soll “Betriebliches Gesundheitsmanagement” (BGM) funktionieren, wenn schon die Regeln des Arbeitsschutzes nicht respektiert werden?

Neben www.psybel.de existierte dieses Blog (gesperrt für Suchmaschinen) schon seit 2009 als eine Art private Zettelsammlung für mich. Die Sammlung wurde nun überarbeitet und als öffentliches Blog verfügbar gemacht. Sie ist damit auch offen für Kritik.

Unterhalb dieses einführenden Artikels sind alle weiteren Artikel in zeitlicher Reihenfolge aufgelistet. Der jüngste Artikel steht dabei ganz oben. Unter “Kategorien” (siehe nächste Spalte links) können Sie auch eine Auswahl aus zu bestimmten Begriffen gehörenden Artikeln aufrufen.

Wollen Sie sich in das Thema der psychisch wirksamen Arbeitsbelastungen einarbeiten, dann empfehle ich ihnen zunächst die folgenden Links:

  1. Psychosoziale Kosten turbulenter Veränderungen
  2. Moderne IT-Arbeitswelt gestalten
    (Über den IT-Bereich hinausgehende Studie, Techniker Krankenkasse, 2011)
  3. Psychische Belastungen am Arbeitsplatz
  4. Gefährdungen und deren Beurteilung
  5. Eigenverantwortung und Belastungsprofile
  6. Weniger als die Hälfte der Betriebe berücksichtigt psychische Belastungen
  7. Tausendmal diskutiert und doch ist nichts passiert?
  8. Erst kommt die Gefährdungsbeurteilung!
  9. Verhaltens- und Verhältnisprävention
  10. Wie die Aufsicht prüft
  11. Gesundheitsmanagement als Schleier
  12. Was ist Gesundheitsmanagement?
  13. Position von Betriebsärzten und Gewerkschaft
  14. Leitfaden für Betriebsärzte
  15. Kein Stress mit dem Stress
  16. SICK ist gesund
  17. FOCUS widmet der Fürsorgepflicht keine Silbe
  18. Der FDP hat es geschafft mich zu überraschen
  19. Was zu tun ist

Speziell für Betriebs- und Personalräte:

  1. Vorgesetzte als Klienten der Arbeitnehmervertretung
  2. Kompetenz von Arbeitnehmervertretungen
  3. Dürfen Arbeitnehmervertreter sich um ihre eigenen Belastungen kümmern?
  4. Positionen: Arbeitgeber und Arbeitnehmer

In diesem Blog wird nicht nur kritisiert, sondern für gute Beispiele wird hier eigens eine Positivliste aufgebaut. Und zur Entspannung gibt’s Musik.

Hinweis zur Navigation: Links zu externen Seiten (also Seiten außerhalb von psybel.de) werden in der Regel in neuen Fenstern oder neuen Tabs geöffnet. Interne Seiten werden im aktuellen Fenster geöffnet, z.B. auch eine Seite für Leader, denen dieses Blog zu kompliziert ist und die es gerne ganz einfach haben.

Zitate sind mit einem grauen Balken an der linken Seite gekennzeichnet. Beispiel (DEKRA 2011-10-07):

… Die Betriebe werden im Arbeitsschutz meist nur aktiv, weil sie gesetzliche Vorschriften befolgen müssen (84 Prozent der Nennungen) und nicht, weil sie den wirtschaftlichen Nutzen sehen (31 Prozent) oder aus „ethischen Gründen“ (38 Prozent). …


(“festgepinnter” Artikel, aktualisiert: 2012-01-24)


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